Das Tuning

Zuerst möchte ich klarstellen, dass bei meinem Tuning weder der Frequenzgang, noch die Phase noch irgend welche anderen Standard-Daten verändert werden. Ich tausche auch keine Bauteile oder Kabel in Geräten oder Lautsprechern aus. Alle vom Hersteller eingebauten Teile und Baugruppen arbeiten wie bisher! Ich gehe davon aus, dass die Entwickler der Spitzenmarken, die ich führe ihren Job innerhalb der bisher gängigen Vorstellungen im HiFi excellent machen - ich könnte diese Entwicklungen auch nicht leisten! Aber - die Entwickler blenden bei ihrer Entwicklung eine Reihe von extrem wichtigen Problemen für das aktive Hören einfach aus, da Sie eine andere Vorstellung vom Hörvorgang selbst haben. So ergänze ich Lautsprecher, Verstärker, CD-Spieler oder Verbindungen durch Korrekturschaltungen und Techniken, um ein natürliches, müheloses ja geradezu holografisches Musikhören zu ermöglichen. 

Patent Lautsprecher-Tuning

Um einen Lautsprecher zu perfektionieren, sollte man sich die Frage stellen: "Was ist für einen natürliche, lebendigen Klang beim Lautsprecher verantwortlich?" Die gängigen Antworten sind verzerrungsorientiert und beziehen Sie auf den Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz. Wie Sie in meiner Theorie nachlesen können, ist dies eine wichtige Grundlage, aber Geräte, die nur diesen Bereich verzerrungsarm übertragen können, werden nie in der Lage sein, Musik natürlich wiederzugeben. 

Warum? Traditionell denken wir bei der Musikübertragung in Frequenzen. Wir übertragen aber keine einzelne Frequenzen, sordern sehr komplexe Schwingungen. Ist ein System unter bestimmten Abweichungen in der Lage, 20.000 Hz Sinus-Schwingungen zu übertragen,  bedeutet dies aber eben nicht, dass dieses System  gleichzeitig Töne niedriger Frequenz übertragen kann!  Wird ein 10.000 Hz Ton gleichzeitig mit einem 20.000 Hz Ton in einem System, dass gerade eben 20.000 Hz darstellen kann, übertragen, so wird sowohl der 10.000 Hz Ton wie auch der 20.000 Hz Ton verformt! Die Steilheit (Signalveränderung pro Zeiteinheit) der Summe ist viel steiler als die Steilheit des Anstiegs der höchsten Frequenz. In der Musik treten aber Überlagerungen von Tausenden von Schwingungen auf! Dies erhöht die notwendige Geschwindigkeit (Steilheit) des Systems um das zigfache! Kann das System also nicht das vielfache übertragen, werden in der Musik die einzelnen Schwingungen verformt! Dies ist von besonderer Bedeutung, da der Mensch die einzelnen Schwingungen im Innenohr wahrnimmt. Die Schnecke führt quasi eine Furieranalyse der komplexen Schwingungen am ovalen Fenster durch und erzeugt einzelne Schwingungen.

Fernab jeder messbaren Größe werden im High End Lautsprecherbau so Bauelemente und Chassis eingesetzt, welche besser klingen, ohne im NF-Bereich messtechnische Vorteile zu besitzen.  Einige Kondensatoren, Spulen oder Widerstände, aber auch Platinenmaterialien gelten anderen als klanglich weit überlegen. Bis auf die unterschiedlichen Spulenkonstruktionen werden aber bei Lautsprechermessungen keine signifikanten Änderungen gemessen. Die Realität ist, dass kein Mensch anhand von Messdiagrammen ernsthaft einen Lautsprecher als  klanglich natürlich oder weniger natürlich einstufen kann. Ich rede hier natürlich nicht von Billiglautsprechern der Sondermüllklasse, sondern von solide konstruierten Lautsprechern, die auch gerne nur 100 € das Stück kosten dürfen! 

Das Experiment

Am 11.05 2007 habe ich im Rahmen eines Lautsprecherworkshops die Teilnehmer gebeten, (alles erfahrene Musikhörer mit hochwertigen HiFi-Anlagen ) in einem Blindtest die Qualität von zwei Lautsprechern preislich zu bewerten.  Die Schwankungen lagen beim 1. Lautsprecher zwischen 1800,- € und 6000,- € das Stück. Der Lautsprecher wurde von vielen in Teildisziplienen oder komplett als das Beste bewertet, was diese Workshopteilnehmer  je gehört hatten. Ein Teilnehmer, der eine Dynaudio Focus 220 zuhause hat (2600,- € Paar), hörte den Lautsprecher sogar bei durchschnittlich 120% gegenüber dem Besten, was er je gehört hatte.  Der zweite Lautsprecher wurde deutlich schlechter bewertet. Dieser Lautsprecher wurde zwischen 800,-€ und 2.500,- € das Stück eingeschätzt.

Die Realität war, dass ein und derselbe Lautsprecher von mir zweimal gespielt wurde. Der erste Durchgang mit und der zweite Durchgang ohne Subwoofer. Der Lautsprecher war mein preiswertester Standlautsprecher (99,-€ Stück), den ich nach meinen Prinzipien des aktiven Hörens optimiert hatte. Ohne dass man an diesem Lautsprecher eine Veränderung bei herkömmlichen Messungen messen wird, wurde der Lautsprecher preislich 25 mal (ohne Subwoofer gerechnet) so hoch angesetzt und teilweise als das Beste, was die Hörer je gehört hatten, eingestuft!

Die Patentweiche

Der Grund, weswegen die Hörer von einem sehr aufwendigen Lautsprecher ausgegangen waren, lag an der außergewöhnlich authentischen Raumwiedergabe. Dies geht aber auch einher mit extrem gering empfundenen Verzerrungen und einem extremen Detailreichtum. Die von mir patentierte Frequenzweiche setzt die zeitlichen Anforderungen aus meiner Hörtheorie perfekt um. Technich gesehen liegt es daran, dass meine Frequenzweichenschaltung beliebig schhnell gebaut werden kann. Ich arbeite zur Zeit mit 50.000 V/ uSec. Ich könnte aber auch belibig schneller arbeiten, was aber auf pysikalische Grenzen bei der Übertragung der Zuleitungen zu den Chassis trifft und daher keinen Sinn macht. Gute Lautsprecher arbeiten mit ca. 100 V/uSec. Jedes Signal kann so absolut zeitkorrekt übertragen werden und klangliche Probleme der Chassis-EMK sowie der HF und der sich daraus ergebenen EMI (Elektromagnetischer Interferenz) ist praktisch bedeutungslos. Da so die Lautsprecherchassis ein wesentlich geringer vorverzerrtes Signal erhalten, können einfache Konstruktionen so mit extrem hochwertigen locker mithalten. Erhält das "Perfekte Lautsprecherchassis" ein  vorverzerrtes Signal , so überträgt es "perfekt" die Fehler!

Es gibt auf dem Markt nichts vergleichbares und daher kann man sich nur eine Meinung bilden, wenn man einen solchen Lautsprecher einmal gehört hat.

Verstärker - Tuning

Auch beim Verstärker sollte man sich fragen, was mancht einen perfekt klingenden Verstärker aus? Schaut man in Prospekte werden an Daten zu 99% die Leistung, der Frequenzgang, der Klirrfaktor , das Rauschen und auch noch recht häufig der Dämpfungsfaktor angegeben. Wenn fast alle Hersteller diese Daten veröffenlichen, sind diese wohl wichtig?!? Warum aber gibt es extrem teure Verstärker, die in praktisch allen diesen Disziplinen schlechter sind, als preiswerte Verstärker und doch wesentlich besser klingen? Jedem HiFi-Interessierten ist klar, dass nicht die Höhe des Klirr, sondern das Spektrum des Klirrs und dies auch noch unter Berücksichtigung der Intensität des Signals wichtiger ist. Es weiß auch jeder Informierte, dass nicht die Sinusleistung an 4 oder 8 Ohm relevant ist, da je nach Lautsprecher die Phasendrehungen der Last den Verstärker zum Schwingen bringen und den anderen eben nicht (Impedanzstbilität). Vergleicht man aber nun excellent konstruierte Verstärker, so klingen diese immer noch sehr unterschiedlich - und vor allem in jeder Kombination anders! Im Prinzip haben wir es beim Verstärker mit den gleichen Problemstellungen zu tun wie beim Lautsprecher.

Der Verstärker-Hörtest

Bei meinem Verstärker-Workshop am 29. März 2007 hatte ich einen sehr gut konstruierten Verstärker der Mittelklasse, den NAD 325 BEE genommen und gezeigt, was passiert, wenn man eine Vorstufe oder auch eine Endstufe oder einen gesamten Verstärker nach den Prinzipien des aktiven Hörens optimiert. Wie im Lautsprecher so auch im Verstärker kämpfen wir mit Gegen-EMK vom Lautsprecher aber auch mit HF, die über alle Leitungen in das Gerät eindringt, sowie mit dem Problem, dass sehr hohe Frequenzen verarbeitet werden müssen. Dies ist für den Verstärker von noch größerer Bedeutung, da der Verstärker im Gegensatz zum Lautsprecher das gesamte Frequenzband verarbeiten muss. Ein Lautsprecherchassis ist bei Mehrwegelautsprechern aber nur einen Teil. Es galt also diese Probleme zu lösen.

Die Teilnehmer hörten und bewerteten immer im Vergleich zu einer Referenz. Jeder Hördurchgang bestand immer aus einmal Referenz hören und einmal das zu bewertende Gerät zu hören. Dabei wurde die Referenz auf 100% gesetzt. 

Qualitätsbewertung des NAD Verstärker NAD 325 BEE (450,-€), vor und nachdem Voll-Tuning incl. 2-fache Anpassung an Last.

Bei den Hörtest wurde der 450,-€ preiswerte original NAD 325 BEE  mit hervorragenden 76% zur Referenz bewertet, dies entsprach der Bewertung eines 1.700,-€ ONKYO A-1 VL! Nur ein T+A Vollverstärker und die T+A Vor-/Endstufen-Kombination sowie die Referenzen waren deutlich besser. Die Densen Kombination (8.000,-€) kam auch im Vergleich aller nicht getunter Verstärker deutlich als Beste durchs Ziel. Wurde aber nun der Vorverstärker des NAD 325 BEE nach den Prinzipien des aktiven Hörens optimiert, so wurde der Gesamtverstärker mit 93% zur Referen bewertet. Wurde der Endverstärker nach dem Prinzip des aktiven Hörens optimiert, stieg die Qualität des 325zigers auf 95% zur Referenz. Wurden beide Teile optimiert ,so erreiche der NAD 325 BEE im Durchschnitt aller Bewertungsbögen überragende 101% (Preis dieser Version 800,-€) . Dies zeigte, dass eine Optimierung der oben aufgeführten Parameter ein wesentlich schlechteres Verstärkerkonzept mit gezielter Optimierung nach den Zeit-Prinzipien des aktiven Hörens  High End Qualität erreicht.

Der nächste Schritt sollte zeigen, dass der Verstärker noch so gut sein konnte wie er wollte, ist dieser nicht an seine Last angepasst, so tritt die Qualität auf der Stelle. Umgekehrt formuliert mit einer Lastanpassung erreichen Verstärker ein drastisch höheres Niveau. Um dies zu zeigen wurde am getunten NAD Verstärker  zusätzlich eine Anpassungsschaltung angeschlossen. Mit dieser Schaltunng erreichte der NAD im Vergleich zur unbearbeiteten Referenz 106%. Wurden beide Seiten des Kabel angepasst, so stieg die durchschnittliche Bewertung des getunten NAD 325 BEE auf 112% zur Referenz. Da die Luft in dieser Qualitätsklasse sehr dünn ist, ist dies ein unglaubliches Ergebnis. Besonders interessant wurde es nun, als die Densen Referenz mit den Anpassungen versehen wurden. Gegenüber der Konfiguration ohne der Korrektur kletterte die Bewertung auf  durchschnittlich extreme 117%. Da solche Qualitätssteigerungen normalerweise bei Geräten mit zehntausenden von Euro zu bezahlen sind, zeigt dies, dass eine Musik&Akustik Geräteanpassung erst einmal mehr bringt, als jede Investition in aufwendigere Geräte.

 Das sagen Kunden über unsere Arbeit...

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